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Klimanarrativ - WEF - Georgia Guidestones

PSW - Foristen die dieses Thema gelesen haben: » 13 «  

Dummi

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1. Geld regiert die Welt
2. Die Massenmenschen sind von einer Geldmaschine für "die oberen 10.000" inzwischen zu einer Wohlstandsgefährdung dieser Leute geworden.
3. Diese "oberen 10.000" wollen sich aber "ihren blauen Planeten" von den Menschenmassen nicht weiter vermüllen, verpesten, vergiften, verseuchen und versauen lassen.
4. Deshalb der WEF mit der Zielsetzung für den Massenmenschenbesatz: "dir wird nix (mehr) gehören und du wirst glücklich sein".
5. Deshalb auch die geschürte Klimaparanoia zur Restwohlstandsabsaugung der bisherigen Mittelschicht und Einführung von Bürgergeld und Cannabis.
6. Deshalb auch künftige Plandemien bis - bzw. solange - der Arzt kommt.
6. Endeziel: die Umsetzung der Hinweise der Georgia Guidestones im Sinne der "oberen 10.000".
Fazit:
"geht alles ganz frei und willig und ganz ohne atomares Armageddon".
So geht Artenbestandsschutz und Hege und Pflege heute. :cool:
 

Abe Voltaire

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oberen 10.000 -> die müssen weg und das geht nicht ohne.... Armageddon. Allerdings -> Arma gedd On von Unten.
 
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Bevor man sich in wilde Verschwörungstheorien flüchtet und in eine Geldparanoia verfällt, die der Klimaparanoia in nichts nachsteht, sollte das aktuell Wirtschaftssystem vollständig verstanden sein. Ich gebe zu es nicht komplett verstanden zu haben, besonders die folgenden Fragen:
Wozu Wirtschaftswachstum?
Ist Bevölkerungswachstum die Vorrausetzung für Wirtschaftswachstum?
Gibt es auch ohne Wirtschaftswachstum noch Innovationen?
Was passiert wenn fast alle Arbeiten von Maschinen erledigt werden?
Können wirtschaftliche Prozesse in einen stationären Betrieb übergehen oder sind Oszillationen der Normalfall?
 
OP
Dummi

Dummi

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Bevor man sich in wilde Verschwörungstheorien flüchtet und in eine Geldparanoia verfällt, die der Klimaparanoia in nichts nachsteht, sollte das aktuell Wirtschaftssystem vollständig verstanden sein. Ich gebe zu es nicht komplett verstanden zu haben, besonders die folgenden Fragen:
Wozu Wirtschaftswachstum?
Ist Bevölkerungswachstum die Vorrausetzung für Wirtschaftswachstum?
Gibt es auch ohne Wirtschaftswachstum noch Innovationen?
Was passiert wenn fast alle Arbeiten von Maschinen erledigt werden?
Können wirtschaftliche Prozesse in einen stationären Betrieb übergehen oder sind Oszillationen der Normalfall?
Ich gehe genau umgekehrt ran und schaue mir die wirkende Wirklichkeit an.
Unterstellt, dass es stimmt, dass der Wohlstandsmensch die Ausbeutung von allem und jedem benötigt, für seine Wohlstandssicherung (inklusive jahrmillionenalter Bodenschätze).
Unterstellt, dass dauerhaftes Wirtschaftswachstum benötigt wird, um soziale Verteilungskämpfe zu dämpfen.
Wenn es stimmt, dass in einer unglaublichen Größenordnung andere Lebensformen von der Welt verschwinden.
Was gibt es dann noch zu fragen, außer:
"Ist die EINE Spezies Mensch qualitativ und quantitativ das Problem?"
 
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Dann kannst dich zurücklehnen und beobachten, wie der Räuber (wir) Beute (der Rest) Mechanismus greift.

Eleganter wäre es, unser Verhalten zu ändern und dazu muss man die wirtschaftlichen Abläufe verstanden haben, um gezielt in sie einzugreifen und unpopuläre politische Maßnahmen durchsetzen zu können.
 
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Dummi

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Dann kannst dich zurücklehnen und beobachten, wie der Räuber (wir) Beute (der Rest) Mechanismus greift.

Eleganter wäre es, unser Verhalten zu ändern und dazu muss man die wirtschaftlichen Abläufe verstanden haben, um gezielt in sie einzugreifen und unpopuläre politische Maßnahmen durchsetzen zu können.
OK, wirtschaftliche Abläufe:
Aber bitte von Anfang an!
Welche Wirkung hat:
* Eigentum an Dingen, die der Mensch nicht selbst erschaffen hat?
* Erben und vererben?
* Zins und Zinseszins?
*Juristische Personen?
*Wirtschaftswachstum?
* Bevölkerungszahl?
* Eitelkeit und Gier?
 
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OK, wirtschaftliche Abläufe:
Aber bitte von Anfang an!
Welche Wirkung hat:
* Eigentum an Dingen, die der Mensch nicht selbst erschaffen hat?
* Erben und vererben?
* Zins und Zinseszins?
*Juristische Personen?
*Wirtschaftswachstum?
* Bevölkerungszahl?
* Eitelkeit und Gier?
Ich denk drüber nach.
 

Woppadaq

FEAR THE BIN CHICKEN !
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Bevor man sich in wilde Verschwörungstheorien flüchtet und in eine Geldparanoia verfällt, die der Klimaparanoia in nichts nachsteht, sollte das aktuell Wirtschaftssystem vollständig verstanden sein. Ich gebe zu es nicht komplett verstanden zu haben, besonders die folgenden Fragen:

Na, dann wolln wir mal gucken, ob wirs erklären können

Wozu Wirtschaftswachstum?

Wirtschaftswachstum freut natürlich dem Staat, weil Mehreinnahmen durch Steuern.

Richtig ist aber auch: je grösser die Wirtschaft, desto unwichtiger ist das Wirtschaftswachstum. Wenn in Malawi ne Reifenfabrik aufmacht, dann hat Malawi plötzlich 20% Wirtschaftswachstum. Wenn hingegen in Deutschland 20 Reifenfabriken aufmachen, dürfte das nicht mal auf 1% Wachstum hinauslaufen.

Bedenklich ist halt nur, wenn die Wirtschaft schrumpft. Denn Wachstum bedeutet auch immer: dort wird Geld investiert, und das lockt andere an, die dann auch Geld machen (wollen). Wenn die Wirtschaft schrumpft, bedeutet das aber in der Regel auch, dass weniger Geld zur Verfügung steht - egakl ob vom Staat oder privat. Im schlimmsten Fall entsteht da ne Abwärtsspirale.

Ist Bevölkerungswachstum die Vorrausetzung für Wirtschaftswachstum?

Nein. Ich gehöre sogar zu denen, die es gar nicht so schlecht finden, wenn die Bevölkerung schrumpft. Immerhin beruhigt das den Arbeitsmarkt.

Viele Menschen bedeutet oft auch: geringere Löhne.

Gibt es auch ohne Wirtschaftswachstum noch Innovationen?

Ich glaub, du musst die Frage eher andersrum stellen. Denn Innovation wird es immer geben, solange es Probleme zu lösen gibt und Firmen gegeneinander konkurrieren. Und ja, Wirtschaftswachstum ohne Innovationen ist möglich. Auf lange Sicht aber nicht stabil.

Was passiert wenn fast alle Arbeiten von Maschinen erledigt werden?

Wird nicht passieren. An die menschliche Flexibilität bei gleichzeitiger Kostenrationalisierung kommt so schnell keine Maschine ran. Selbst bei Zügen, wo man es könnte, verzichtet man bisher drauf.

Hinzu kommt, dass durchmechanisierte Herstellungslinien störanfälliger sind, weil mit der Menge der Maschinen die Verantwortung desjenigen steigt, der für diese verantwortlich ist. Fällt der aus, fällt fast alles aus. Bei mehr Menschen verteilt sich das.

Können wirtschaftliche Prozesse in einen stationären Betrieb übergehen oder sind Oszillationen der Normalfall?

Da alle alles immer sofort wollen - oder auch nicht- ist letzteres logischerweise der Normalfall.
 

Woppadaq

FEAR THE BIN CHICKEN !
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OK, wirtschaftliche Abläufe:
Aber bitte von Anfang an!
Welche Wirkung hat:
* Eigentum an Dingen, die der Mensch nicht selbst erschaffen hat?
* Erben und vererben?
* Zins und Zinseszins?
*Juristische Personen?
*Wirtschaftswachstum?
* Bevölkerungszahl?
* Eitelkeit und Gier?

Was wäre denn das Gegenteil davon?
 

Pommes

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1. Geld regiert die Welt
2. Die Massenmenschen sind von einer Geldmaschine für "die oberen 10.000" inzwischen zu einer Wohlstandsgefährdung dieser Leute geworden.
3. Diese "oberen 10.000" wollen sich aber "ihren blauen Planeten" von den Menschenmassen nicht weiter vermüllen, verpesten, vergiften, verseuchen und versauen lassen.
4. Deshalb der WEF mit der Zielsetzung für den Massenmenschenbesatz: "dir wird nix (mehr) gehören und du wirst glücklich sein".
5. Deshalb auch die geschürte Klimaparanoia zur Restwohlstandsabsaugung der bisherigen Mittelschicht und Einführung von Bürgergeld und Cannabis.
6. Deshalb auch künftige Plandemien bis - bzw. solange - der Arzt kommt.
6. Endeziel: die Umsetzung der Hinweise der Georgia Guidestones im Sinne der "oberen 10.000".
Fazit:
"geht alles ganz frei und willig und ganz ohne atomares Armageddon".
So geht Artenbestandsschutz und Hege und Pflege heute. :cool:
Denen wird die Absicherung ihres Wohlstandes durch Rüstung zu teuer.
 

Woppadaq

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1. Geld regiert die Welt

Dein Problem. Ich denk eher: Ideen regieren die Welt. Und die Fähigkeit, die umzusetzen.

2. Die Massenmenschen sind von einer Geldmaschine für "die oberen 10.000" inzwischen zu einer Wohlstandsgefährdung dieser Leute geworden.

Sie sind eher eine Wohlstandsgefährdung ihrer selbst geworden. zumindest bei den amis seh ich das so.

3. Diese "oberen 10.000" wollen sich aber "ihren blauen Planeten" von den Menschenmassen nicht weiter vermüllen, verpesten, vergiften, verseuchen und versauen lassen.

Nur die oberen 10 000 ? Das ist zuviel Lob für mich....

4. Deshalb der WEF mit der Zielsetzung für den Massenmenschenbesatz: "dir wird nix (mehr) gehören und du wirst glücklich sein".

Ist ein interessantes Konzept. Sehr minimalistisch.

5. Deshalb auch die geschürte Klimaparanoia zur Restwohlstandsabsaugung der bisherigen Mittelschicht und Einführung von Bürgergeld und Cannabis.

Vergiss nicht, noch die Förderung der anderen 7 Todsünden zu erwähnen. Es ist gut zu wissen, dass nicht du an deinen Sünden schuld bist, sondern diese oberen 10 000 !

6. Deshalb auch künftige Plandemien bis - bzw. solange - der Arzt kommt.

Richtig. Weil unser Gesundheitsystem sich ansonsten im Leerlauf befinden würde.

6. Endeziel: die Umsetzung der Hinweise der Georgia Guidestones im Sinne der "oberen 10.000".

Du hast sie durchschaut !

Fazit:
"geht alles ganz frei und willig und ganz ohne atomares Armageddon".
So geht Artenbestandsschutz und Hege und Pflege heute. :cool:

Das klingt ja fast wie Lob!
 
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Na, dann wolln wir mal gucken, ob wirs erklären können



Wirtschaftswachstum freut natürlich dem Staat, weil Mehreinnahmen durch Steuern.

Richtig ist aber auch: je grösser die Wirtschaft, desto unwichtiger ist das Wirtschaftswachstum. Wenn in Malawi ne Reifenfabrik aufmacht, dann hat Malawi plötzlich 20% Wirtschaftswachstum. Wenn hingegen in Deutschland 20 Reifenfabriken aufmachen, dürfte das nicht mal auf 1% Wachstum hinauslaufen.

Bedenklich ist halt nur, wenn die Wirtschaft schrumpft. Denn Wachstum bedeutet auch immer: dort wird Geld investiert, und das lockt andere an, die dann auch Geld machen (wollen). Wenn die Wirtschaft schrumpft, bedeutet das aber in der Regel auch, dass weniger Geld zur Verfügung steht - egakl ob vom Staat oder privat. Im schlimmsten Fall entsteht da ne Abwärtsspirale.



Nein. Ich gehöre sogar zu denen, die es gar nicht so schlecht finden, wenn die Bevölkerung schrumpft. Immerhin beruhigt das den Arbeitsmarkt.

Viele Menschen bedeutet oft auch: geringere Löhne.



Ich glaub, du musst die Frage eher andersrum stellen. Denn Innovation wird es immer geben, solange es Probleme zu lösen gibt und Firmen gegeneinander konkurrieren. Und ja, Wirtschaftswachstum ohne Innovationen ist möglich. Auf lange Sicht aber nicht stabil.



Wird nicht passieren. An die menschliche Flexibilität bei gleichzeitiger Kostenrationalisierung kommt so schnell keine Maschine ran. Selbst bei Zügen, wo man es könnte, verzichtet man bisher drauf.

Hinzu kommt, dass durchmechanisierte Herstellungslinien störanfälliger sind, weil mit der Menge der Maschinen die Verantwortung desjenigen steigt, der für diese verantwortlich ist. Fällt der aus, fällt fast alles aus. Bei mehr Menschen verteilt sich das.



Da alle alles immer sofort wollen - oder auch nicht- ist letzteres logischerweise der Normalfall.

Ist die Wirtschaft nicht ein Kreislauf in dem jeder produziert und konsumiert und die Besitzer der Produktionsmittel schöpfen den Gewinn ab, den sie zum größten Teil in die Produktivitätssteigerung stecken. Aufgrund der höheren Produktivität müssen alle weniger arbeiten, aber es braucht auch neue Konsumenten, an dem Kreislauf müssen also immer mehr Menschen beteiligt werden. Hier klemmt es in meinem Verständnis, weil lediglich mehr Konsumenten, aber nicht mehr Produzenten gebraucht werden. Auf jeden Fall bedeutet Wirtschaftswachstum mehr Teilnehmer am Kreislauf, also Bevölkerungswachstum. Vielleicht wird das, was ich Klemmen genannt habe durch eine Oszillation aufgelöst.

Gegenüber früher wird schon heute sehr viel von Maschinen erledigt. Lokführer und Paketboten sind die Nächsten. Einige Fähige arbeiten 60 Stunden die Woche und der Rest wird durch Blindleistung in einer überbordenden Bürokratie von der Straße geholt.
 

Woppadaq

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Ist die Wirtschaft nicht ein Kreislauf in dem jeder produziert und konsumiert und die Besitzer der Produktionsmittel schöpfen den Gewinn ab, den sie zum größten Teil in die Produktivitätssteigerung stecken.

Das ist NICHT zwingend der Fall. Man kann das Geld auch in die Forschung und Entwicklung stecken. Bei Banken bspw kannst du die Produktivität kaum steigern. Da ist es wichtiger, dass du neue Produkte findest, in die man investieren kann.

Aufgrund der höheren Produktivität müssen alle weniger arbeiten,

Das ist ein klarer Irrtum. Wenn du, aufgrund der Technik, mehr leisten kannst als früher, wirst du auch mehr leisten als früher. Dafür wird die Leistung eher billiger, oder der Profit des Besitzers der Produktionsmittel grösser.

Da du bei höherer Produktivität auch mehr Verantwortung bekommst, kannst du dich in der Regel auch teurer verkaufen.

aber es braucht auch neue Konsumenten,

Jein.

Du brauchst nicht nur neue Konsumenten, sondern du musst die bisherigen Konsumenten auch weiterhin abmelken.

Deswegen wird heutzutage kaum noch was gebaut, was ewig hält. Dass Dinge nach ner Weile kaputt gehen, ist im Interesse der Industrie. Sonst werden sie ihr neues Zeugs nicht los.

an dem Kreislauf müssen also immer mehr Menschen beteiligt werden. Hier klemmt es in meinem Verständnis, weil lediglich mehr Konsumenten, aber nicht mehr Produzenten gebraucht werden.

Es ist schon richtig, dass es eine Grenze des rein produzierenden Gewerbes gibt. Die Wirtschaft besteh aber nicht nur daraus. Dienstleistungen sind mindestens genauso wichtig, und bringen genauso Geld wie auch Konsum.

Ich weiss, manche Leute müssen das zwingend ignorieren.

Auf jeden Fall bedeutet Wirtschaftswachstum mehr Teilnehmer am Kreislauf,

Nein, nicht zwingend. Es bedeutet vor allen: mehr Geld ist im Umlauf.

Wenn Leute z.B. glauben, Reifen bringen jetzt mordsmässig Profit, machen 10 Investoren vielleicht 20 Reifenfabriken auf, von denen nach 10 Jahren möglicherweise nur noch 3 da sind. Weil der Markt irgendwann mit Reifen gesättigt ist.

Ständiges Wirtschaftswachstum bedeutet: man findet immer wieder was Neues, in das Investoren mit der Hoffnung auf grossen Profit ihr Geld reinstecken wollen. Soviel, dass es kompensiert, wenn die anderen davon baden gehen.

Gegenüber früher wird schon heute sehr viel von Maschinen erledigt. Lokführer und Paketboten sind die Nächsten.

Das hat man schon vor 200 Jahren gesagt.

Du ignorierst, dass eine Maschine eine Risiko-Investition ist.

Einige Fähige arbeiten 60 Stunden die Woche und der Rest wird durch Blindleistung in einer überbordenden Bürokratie von der Straße geholt.

Wo liegt das Problem?

Jeder muss selbst wissen, was er sich antut.
 
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Forschung und Entwicklung sind doch der erste Schritt zur Produktivitätssteigerung.

Es ist richtig, dass durch den technischen Fortschritt neue Produkte und Bedürfnisse geschaffen werden bzw. Altes keiner mehr haben will, z.B. Mobiltelefone. Dabei gibt es m.E. eine Sättigung, ich brauche nicht jedes Jahr ein neues Mobiltelefon, die Umstellung ist eher lästig.

Die Palette der noch zu befriedigenden Bedürfnisse ist groß: Künstliche Erlebnisse im Kopf könnten Filme und Videospiele ablösen. Beamen und ewiges Leben würde sich auch viele interessieren. Aber all das braucht wie gesagt nur sehr wenige Menschen mit besonderen Fähigkeiten.
Das ist ein klarer Irrtum. Wenn du, aufgrund der Technik, mehr leisten kannst als früher, wirst du auch mehr leisten als früher. Dafür wird die Leistung eher billiger, oder der Profit des Besitzers der Produktionsmittel grösser.
Oder ich werde arbeitslos weil es nicht genug Konsumenten gibt.
Deswegen wird heutzutage kaum noch was gebaut, was ewig hält. Dass Dinge nach ner Weile kaputt gehen, ist im Interesse der Industrie. Sonst werden sie ihr neues Zeugs nicht los.
Das war doch in Agrargesellschaften viel ausgeprägter, da wurden die Produkte aufgegessen. Verschleiß und Materialermüdung erlauben für jedes technische Gerät nun mal nur eine endliche Lebensdauer.

Es ist schon richtig, dass es eine Grenze des rein produzierenden Gewerbes gibt. Die Wirtschaft besteh aber nicht nur daraus. Dienstleistungen sind mindestens genauso wichtig, und bringen genauso Geld wie auch Konsum.

Gerade auf den Dienstleistungssektor rollt eine Automatisierungswelle zu. Autonomes Fahren wird doch nicht für die Privatkunden entwickelt, die wollen die Freude am Fahren. Wenn nicht auf fremden Planeten oder bei militärischen Anwendungen sind es die Berufskraftfahrer, die ersetzt werden sollen. Die meisten Bildschirmarbeitsplätze werden u.a. durch den Einsatz von KI wegfallen und der Pflegenotstand wird von Robotern behoben werden, die könne im Gegensatz zu Menschen auf freundlich programmiert werden. Drohnen machen Kamppiloten arbeitslos.

Du ignorierst, dass eine Maschine eine Risiko-Investition ist.

Die Einstellung eines neuen Mitarbeiters ist immer ein Risiko. Einen Roboter werden ich problemlos wieder los und mit Glück gibt es eine Garantie.
 

Wer ist gerade im Thread? PSW - Foristen » 0 «, Gäste » 1 « (insges. 1)

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