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Ophiuchus

Putinversteher
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Dafür gibt es heute Shisha barS !
 
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Ich geh mal einzeln durch:

Aber wie glaubwürdig ist eine Glaubensgemeinschaft die sich auf AT und NT beruft ?
Sie müsste sich zusätzlich noch auf Buddha, Sokrates, Kant, Hegel und Fichte berufen

Ist das brutale AT mit dem friedlichen NT vereinbar ?
Ja selbstverständlich. Das AT ist ausschließlich für die Grundethik zuständig und es wird verwendet, um die ÄNDERUNG durch Jesus zu erläutern und dazu zu zeigen, dass diese ÄNDERUNG im Judentum schon angelegt ist und an das Priestertum Melchisedeks.

Ja die Bergpredigt ist toll , aber kennst du einen christlichen Politiker den das interessiert ?
Nein.

Waren vor Jahren mal beim Ständchen zur Kirmes beim Pfarrer , das Pfarrhaus befindet sich auf einem Hügel .

Er hielt ein paar Worte vor der Freigabe seines Buffetes .

Als ich ihm sagte die Bergpredigt hab ich noch nie so kurz gehört , schaute er mich ungläubig an !
:D
 

Ophiuchus

Putinversteher
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Ich geh mal einzeln durch:


Sie müsste sich zusätzlich noch auf Buddha, Sokrates, Kant, Hegel und Fichte berufen


Ja selbstverständlich. Das AT ist ausschließlich für die Grundethik zuständig und es wird verwendet, um die ÄNDERUNG durch Jesus zu erläutern und dazu zu zeigen, dass diese ÄNDERUNG im Judentum schon angelegt ist und an das Priestertum Melchisedeks.


Nein.

:D

Sollte das Glaubensbekenntnis erweitert werden ?

Sie müsste sich zusätzlich noch auf Buddha, Sokrates, Kant, Hegel und Fichte berufen

Eine Grundethik kann ich im aT nicht erkennen , ist das nicht nur Mord und Totschlag ?
 
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ok, ich möchte nicht unhöflich sein.

Ach ja?

In 5. Mose 20,16f ruft Gott in völlig unmissverständlichen Worten zum Völkermord an den Kanaanäern auf. - Nette Ethik.
In Josua 6,21 steht: „Und alles, was in der Stadt war, weihten sie der Vernichtung mit der Schärfe des Schwerts, Mann und Frau, Jung und Alt, Rind, Schaf und Esel.“ - Auch nett.
Das hat nichts mit Ethik zu tun. Die Ethik steht an anderer Stelle.
Du meinst das sei altes Testament und gilt für Jesus nicht?
Schauen wir halt mal was im neuen Testament steht, z.B. in Matthäus 10,34:
"Denkt nicht, dass ich gekommen sei, Frieden auf die Erde zu bringen; ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert."
Ja, der Satz gehört zu den Jesusparadoxa. Er meint, dass eine andere Meinung zu Zerwürfnissen führt. Das sehen wir ja jetzt wieder. Wer sich mit Corona in der Tiefe beschäftigt hat, erkennt die Lügen und möchte gerne die Demokratie behalten. Das führt zu Zerwürfnissen, genau wie Jesus gesagt hat. Jesus sagt, dass wir dann trotzdem die Meinung ändern sollen, weil die Wahrheit wichtiger ist als das Leben. Das kann man so sehen.
Davon ab, es ist DASSELBE Buch, in dem BEIDE Teile angeblich von einem unfehlbaren Gott persönlich geschrieben bzw. diktiert wurden.
Wie kann es sein, dass dieser unfehlbare Gott im ersten Teil seines Buchs so ziemlich das Gegenteil vom zweiten Teil diktiert hat?
War er im ersten Teil noch gar nicht unfehlbar und wenn nicht, was sagt uns das über die angenommene Unfehlbarkeit vom zweiten Teil?
Gott hat gar nix. Oder ist der Dir irgendwo begegnet?
Erst die Theologen neuerer Zeit haben mit sonstwas an Phantasie diese Stellen uminterpretiert, bis sie angeblich das Gegenteil von dem bedeuten was da steht.
Wenn sie das Gegenteil hineininterpretiert haben, dann haben sie es falsch interpretiert. Das gilt für alle Texte. Aber so etwas erleben wir ja auch im Forum.
...... und dann muss man halt mal fragen: WENN man Menschen braucht, die unabhängig vom Text im Buch bewerten, welche Bibelstellen so gelten sollen wie wörtlich im Text steht und welche Stellen im Buch ethisch so verwerflich sind, dass sie eine derartig drastische Uminterpretation brauchen, dass angeblich das Gegenteil da steht, wozu braucht man dann das Buch oder den Glauben an das Buch?
Offensichtlich sind Menschen ganz alleine und ohne jedweden Gott in der Lage Moral und Ethik besser zu bewerten als die Bibel.
Da hast Du recht. Aber vielleicht war das nicht immer so. Die Römer haben zB. aufgehört mit den Massenmorden (eine Weile jedenfalls).
 
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Sollte das Glaubensbekenntnis erweitert werden ?
Nein, das bringt nichts. Die Kirche ist zu korrupt. Einfach selbständig denken ist angesagt. Verantwortungsethik und Persönlichkeitsentwicklung.

Eine Grundethik kann ich im aT nicht erkennen , ist das nicht nur Mord und Totschlag ?

Da stehen die 10Gebote drin. Die stehen auch im Gilgamesch-Kodex, in der Edda, im Totenbuch und auf den Masken der Eskimos und sinngemäß auch bei Buddha und Laotse.

Und nein, da steht nicht nur Mord und Totschlag drin. Die vom Mord und Totschlag sind nur die, welche man ständig hört und die zur Nachahmung verwendet werden. Zur Nachahmung ist das aber nicht geschrieben, sondern zum selber Denken.
 

Piranha

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Aber vielleicht war das nicht immer so. Die Römer haben zB. aufgehört mit den Massenmorden (eine Weile jedenfalls).

Der Mensch ist das (bisherige) Ergebnis einer genetischen Evolution, hinter der keinerlei Absicht, keinerlei Ethik, keinerlei sonstwas steht, sondern nur eine ganz simple Frage der Fortpflanzung.
Gewalttätige Menschen bringen nicht nur andere Leute um, sondern sich auch gegenseitig, während friedliebende Leute seltener an Gewalt sterben, ergo haben friedliebende Leute die besseren Chancen auf Fortpflanzung und darum ergibt die Evolution vollautomatisch, dass nach ein paar zig1000 Jahren und einigen 1000 Generationen die überwiegende Mehrheit aller Menschen friedliebend ist, nicht aus ihrem Willen heraus, sondern genetisch veranlagt.

Dazu braucht es keinerlei Moral oder Ethik aus einem Buch, dazu braucht es selbst ohne Buch noch nicht mal eine Definition von Moral und Ethik und/oder eine zwangsweise Durchsetzung davon, denn auf lange Sicht haben ganz schlicht die Menschen die besseren Fortpflanzungschancen, die völlig ohne Gesetz dazu aus rein genetischem Instinkt das Verhalten ausleben was wir unter Moral und Ethik verstehen.

Die Amerikaner mit dem grössten Militär der Welt und ihrer Kriegstreiberei sind das EINZIGE Land der Welt mit rückläufiger Lebenserwartung ......... diese Tatsache muss man einfach nur 1-2000 Jahre in die Zukunft weiter denken.
 
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Der Mensch ist das (bisherige) Ergebnis einer genetischen Evolution, hinter der keinerlei Absicht, keinerlei Ethik, keinerlei sonstwas steht, sondern nur eine ganz simple Frage der Fortpflanzung.
Gewalttätige Menschen bringen nicht nur andere Leute um, sondern sich auch gegenseitig, während friedliebende Leute seltener an Gewalt sterben, ergo haben friedliebende Leute die besseren Chancen auf Fortpflanzung und darum ergibt die Evolution vollautomatisch, dass nach ein paar zig1000 Jahren und einigen 1000 Generationen die überwiegende Mehrheit aller Menschen friedliebend ist, nicht aus ihrem Willen heraus, sondern genetisch veranlagt.
Das ist eine Philosophie aus den 60ern des vorigen Jahrhunderts. In der Realität sehe ich nichts davon.
Dazu braucht es keinerlei Moral oder Ethik aus einem Buch, dazu braucht es selbst ohne Buch noch nicht mal eine Definition von Moral und Ethik und/oder eine zwangsweise Durchsetzung davon, denn auf lange Sicht haben ganz schlicht die Menschen die besseren Fortpflanzungschancen, die völlig ohne Gesetz dazu aus rein genetischem Instinkt das Verhalten ausleben was wir unter Moral und Ethik verstehen.

Dafür enthalten Deine Texte aber eine ganze Menge davon.
:giggle:
 
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Dazu braucht es keinerlei Moral oder Ethik aus einem Buch, dazu braucht es selbst ohne Buch noch nicht mal eine Definition von Moral und Ethik und/oder eine zwangsweise Durchsetzung davon, denn auf lange Sicht haben ganz schlicht die Menschen die besseren Fortpflanzungschancen, die völlig ohne Gesetz dazu aus rein genetischem Instinkt das Verhalten ausleben was wir unter Moral und Ethik verstehen.

Kann es sein, dass das die Theorie ist, wegen der die Linken es bis heute nicht geschafft haben, dem Kapitalismus etwas inhaltlich Überzeugendes entgegen zu setzen? Aus dem Instinkt kommt ja keine Ethik, sonst hätten Krokodile auch eine. Ethik ist ja dezidiert inhaltlich. Gut, Moral nicht unbedingt, die funktioniert auch über Scham. Also Hunde haben ja auch Moral... aber wenn sie ZWEI Sachen angestellt haben, kann man sie nur für die letzte bestrafen. Bei Ethik sähe das anders aus. Ethik bräuchte also unbedingt linke Texte. Jetzt kapiere ich warum sich die nationalsozialistische Antifa für Links hält...oder die IQ20-Esken. Also mit Schwätzen ist da nix, müssen schon Inhalte her.
 

Piranha

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Aus dem Instinkt kommt ja keine Ethik, sonst hätten Krokodile auch eine. ......

Du hast es ganz grundsätzlich nicht verstanden.
Warum ist der Mensch die beherrschende Spezies auf dem Planeten und nicht die Krokodile?

Krokodile (wie auch alle anderen Raubtiere ausser dem Menschen) fressen ALLES was sie erwischen können, sie vermehren sich so lange sie genug Beute machen und dann (nachdem die mögliche Beute so weit dezimiert wurde, dass es nicht mehr reicht um alle Krokodile zu ernähren) verhungern so viele Krokodile, bis der Bestand der Beutetiere sich wieder so weit erholen kann, dass die dann überlebenden Krokodile wieder genug zu fressen haben.
Dasselbe Spiel gibt es bei den Löwen, den Greifvögeln, usw., usw.
Es gibt sogar Fälle wo das schief gegangen ist, wo eine Spezies von Raubtieren so erfolgreich war, dass sie ALLE möglichen Beutetiere erlegt und gefressen hat, mit dem Ergebnis, dass unmittelbar nachdem die Beutetiere ausgestorben waren auch die Raubtiere ausgestorben sind, was beweist, dass der bessere Jäger NICHT automatisch einen genetischen Vorteil hat.

Diese Art der automatischen "Populationskontrolle" ist der menschlichen Angewohnheit bei WEITEM unterlegen, weil der Mensch sich seine Beutetiere selber züchtet und immer nur so viele Beutetiere umbringt, dass der verbleibende Rest an Beutetieren genug Nachwuschs hat, so dass es auch nächstes Jahr für alle Menschen genug Fleisch gibt.
Da obendrauf lernt der Mensch im Laufe der Zeit, wie er immer mehr Beutetiere züchten kann, bzw. mehr Tiere auf weniger Raum züchten kann, so dass dann mehr Menschen ernährt werden können.

DARUM ist der Mensch die Spezies die den Planeten beherrscht.
Das hat mit Moral nicht das Geringste zu tun, sondern ist auch wieder eine simple genetische Veranlagung die (wie alle genetischen Veränderungen in der Evolution) zufällig entstanden ist und sich durchgesetzt hat, einfach weil die Spezies mit dieser Veranlagung sich besser oder schneller fortpflanzen konnte.

Erst DANACH kommt die Evolution der Menschen als Spezies in sich selber, sprich das Ausbilden von genetischen Veranlagungen, die einem Teil der Menschen ermöglichen sich schneller fortzupflanzen als Menschen die diese Veranlagung nicht haben.
Das ändert NICHTS daran, dass der Mensch auch ohne diese neuen Veranlagungen immer noch die beherrschende Spezies auf der Erde wäre, es bewirkt nur, dass einzig und alleine aufgrund der Geburten- und Sterberaten innerhalb der menschlichen Spezies die friedfertigen Menschen früher oder später die Mehrheit werden und noch später die kriegslustigen Menschen ganz aussterben.

Zu sagen Menschen brauchen eine Ethik und Moral, die in irgendeiner Form gesetzlich diktiert werden muss, weil sie sich sonst wie Krokodile benehmen würden, ist in etwa so sinnvoll wie zu behaupten Schmetterlinge brauchen eine Farbordnung für ihre Flügel, weil sie sich sonst alle wie Fledermäuse verhalten würden.
Die Flügelfarbe der Schmetterlinge bewirkt, dass die Männchen mit den prächtigsten Farben eher ein Weibchen finden mit dem sie Nachwuchs zeugen können, so dass auf lange Sicht die Farben der Schmetterlinge immer bunter werden, nicht weil buntere Farben den Schmetterlingen Vorteile gegenüber ihren Fressfeinden bieten würden, sondern weil innerhalb derselben Spezies weibliche Schmetterlinge die Männchen mit den schöneren Farben bevorzugen, genauso wie die Friedfertigkeit der Menschen bewirkt, dass sie längere Lebenszeit haben um Kinder zu zeugen (die dann auch die genetische Veranlagung zur Friedfertigkeit haben), so dass auf lange Sicht die friedfertigen Menschen mehr werden, ganz ohne dass ihnen eine Ethik diktiert werden müsste.

In kurz: Ethik und Moral sind den meisten Menschen heute schlicht angeboren, sonst nichts.
Klar gibt es heute auch noch Kriegstreiber, aber wir sind ja auch noch nicht am Ende der menschlichen Entwicklung angekommen.
 
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Du hast es ganz grundsätzlich nicht verstanden.
...
Zu sagen Menschen brauchen eine Ethik und Moral, die in irgendeiner Form gesetzlich diktiert werden muss, weil sie sich sonst wie Krokodile benehmen würden, ist in etwa so sinnvoll wie zu behaupten Schmetterlinge brauchen eine Farbordnung für ihre Flügel, weil sie sich sonst alle wie Fledermäuse verhalten würden.
Die Flügelfarbe der Schmetterlinge bewirkt, dass die Männchen mit den prächtigsten Farben eher ein Weibchen finden mit dem sie Nachwuchs zeugen können, so dass auf lange Sicht die Farben der Schmetterlinge immer bunter werden, genauso wie die Friedfertigkeit der Menschen bewirkt, dass sie längere Lebenszeit haben um Kinder zu zeugen, so dass auf lange Sicht die friedfertigen Menschen mehr werden, ganz ohne dass ihnen eine Ethik diktiert werden müsste.

Also die Bio, Evo unterrichte ich bis zum Abi LK und bin besser als der Biodoktor, der eine Weile für mich gearbeitet hat...

Können wir uns auf die Begrifflichkeit einigen:
Instinkt=(in unserem Sinne) im Genom und in früher Gewöhnung erhaltene Verhaltensweise, die sich evolutiv als geeignet erwiesen hat, bei höheren Tieren und primitiven Menschen Grundscham.
Moral=angelernter aber nicht reflektierter Verhaltenskodex
Ethik=Eigene, kantsche Denkgrundlage zur Modifizierung und verbindlichem Diskurs sozialer Verhaltensweisen um sinnvolle soziale Ergebnisse zu erzielen. Nachdenken, Systematisieren und grundlegende Fixierung derjenigen Verhaltensweisen, welche soziales Miteinander möglich macht, bis hin zur diskursiven Kodexbildung.

Also der Kodex ist schon vorhanden, Papier, die Ethik im intellektuellen Fluss, aber mit dem Ziel des Zusammenlebens.

Dazwischen fehlt jetzt ein Begriff, der die menschlichen höheren instinktnahen, sozial verträglichen Verhaltensweisen bezeichnet. Ein Soziologe hat mal den Begriff "positive Scham" vorgeschlagen, im Gegensatz zum Schuldgewissen, welches das gefühlte Sichstellen gegenüber dem Kodex beinhaltet.

Also, wenn die Vorstellung, dass wir keinen ethischen Diskurs und Inhalte bräuchten, bei den Linken üblich ist, dann wundert mich nicht, dass sie sich im Darm des Kapitalimus auflösen. Es gibt noch etwas stalinistische Zombioptik und ansonsten gieriges Greifen. Das ist dann aber so in Ordnung. Adorno wirds nicht so sehen, Walter Benjamin schon gar nicht. ich bin kein Fachmann auf dem Gebiet, ich habe in erster Linie die Ästhetik gelesen, aber naja, was mit in einem geisteswissenschaftlichen Studium eben so mitbekommt...
 

Piranha

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Moral=angelernter aber nicht reflektierter Verhaltenskodex
Ethik=Eigene, kantsche Denkgrundlage zur Modifizierung und verbindlichem Diskurs sozialer Verhaltensweisen um sinnvolle soziale Ergebnisse zu erzielen. Nachdenken, Systematisieren und grundlegende Fixierung derjenigen Verhaltensweisen, welche soziales Miteinander möglich macht, bis hin zur diskursiven Kodexbildung.

Bis zum Instinkt gehe ich mit, aber in diesen beiden Punkten widerspreche ich.
Moral und Ethik kann man nicht lernen, die hat man entweder (und zwar in den Genen), oder man hat sie nicht.
Man kann (und das macht die menschliche Gesellschaft ja auch) die Moral und Ethik die die Mehrheit der Menschen genetisch angeboren in sich hat durchsetzen, indem man gegensätzliches Verhalten so schwer bestraft, dass unmoralische Menschen so viel Angst vor der Strafe haben, dass sie unmoralisches Verhalten bleiben lassen, aber dadurch werden unmoralische Menschen NICHT moralisch, genausowenig wie ein Tiger im Zoo freiwillig darauf verzichten würde eine Gazelle zu jagen, WENN er denn eine erwischen könnte.
Abertausende von missbrauchten Ehefrauen können ganze Lieder davon singen, wie unmoralisch/unethisch so manche Ehemänner sind, die sich in der Öffentlichkeit als Saubermann geben, nicht weil sie Moral und Ethik gelernt hätten, sondern weil sie in der Öffentlichkeit befürchten müssen erwischt und bestraft zu werden, während sie im eigenen Haus davon ausgehen nicht erwischt zu werden.

Vor 200 Jahren galt Sklaverei noch als vollkommen ethisch-moralisch einwandfrei.
Da haben die Menschen auch nicht "gelernt", dass Sklaverei falsch ist, sondern da waren irgendwann die Menschen die dagegen waren in einer so grossen Mehrheit, dass sie in den USA den Bürgerkrieg gewonnen haben.
Trotzdem gibt es BIS HEUTE in den Südstaaten der USA noch Menschen die sich die Sklaverei zurück wünschen, weil die halt immer noch die Gene ihrer Vorfahren haben, egal was in der Schule unterrichtet wird, nur werden diese Menschen halt immer weniger, nicht weil sie was lernen würden, sondern weil moderne Frauen sich lieber mit einem Mann einlassen der gegen Sklaverei ist und die Sklavenhalter langsam aber sicher aussterben.
 
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Piranha

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Also, wenn die Vorstellung, dass wir keinen ethischen Diskurs und Inhalte bräuchten, bei den Linken üblich ist, ...

Es spricht nicht das Geringste dagegen über Moral und Ethik zu diskutieren, aber damit erreichst du NIEMALS, dass unmoralische Menschen dabei moralisch werden.
Du kannst in einer Diskussion über Moral und Ethik darüber diskutieren, ob Stammzellenforschung ethisch vertretbar ist, du kannst mit Sicherheit auch ohne grosse Gegenwehr zu der Erkenntnis kommen, dass Experimente am Menschen, wie unter Anderem die Nazis gemacht haben, moralisch absolut indiskutabel sind, selbst wenn dabei Ergebnisse rauskommen sollten die in der Medizin nützlich sein könnten, aber bei der Frage ob Erkenntnisse die auf diese unmoralische Art zustande gekommen sind, weil sie halt nun mal da sind, in der Medizin heute verwendet werden dürfen, oder ob man aufgrund der unmoralischen Gewinnung der Erkenntnisse auf die Vorteile der Erkenntnisse verzichten sollte, wird es dann schon wieder schwieriger.
Diese Dinge kann man und sollte man auch diskutieren, denn das sind derartig feine Nuancen der Moral und/oder Ethik, dass man die innerhalb eines vorher schon moralisch/ethisch arbeitenden Verstandes auch lernen kann bzw. kaum einer ein Problem damit hat sich der demokratischen Mehrheit anzupassen.

Du kannst mit diesem Diskurs aber NICHT einen Ehemann der seine Frau vergewaltigt dazu bringen damit aufzuhören, denn diesem Mann fehlt die grundsätzliche genetische Veranlagung zu moralischem Verhalten.
Meinst du die Leute um Jeffrey Epstein, inkl. so Leuten wie Prinz Andrew, Bill Clinton, Bill Gates, usw., wären alle nie zur Schule gegangen und hätten nie gelernt was Moral ist, oder könnte es sein, dass das schlicht Menschen sind die rein genetisch nicht dazu veranlagt sind aus sich selbst heraus moralisch zu handeln und darum fast selbstverständlich unmoralisch handeln sobald sie glauben damit nicht erwischt zu werden, einfach weil sie den Unterschied nicht "fühlen"?
 
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HeWhoIsGoingToWin

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"The soldiers Moishele and Shloimele get to guard the ammunition depot Friday night. Moish wants to light a cigarette. No, shouts Shlomi, that’s forbidden! Ah, answers his friend laconically, so many things are forbidden. I’m not that religious." http://blogs.timesofisrael.com/teaching-judaism-via-humor/

The vicar and the rabbi of the village are friends. One very warm day, they are walking in the woods together, talking, as always, as they get to a lake. Yeah, says the Jewish teacher, let’s go for a swim. The Catholic shepherd replies, frightened, but we don’t have any bathing suits with us. His Jewish colleague doesn’t see a problem. It’s so hot; who could come by and see us? Just when they’re stark-naked ankle-deep in the cooling water, the local bus passes by. The vigor quickly covers his crotch but the rabbi covers his face. When the ordeal is over, the former asks, Why did you cover your face? O, is the answer, me they know by my face.

http://blogs.timesofisrael.com/teaching-judaism-via-humor/
 

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